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Ihr Reiseführer für Ibiza

Willkommen auf dem Ibiza Reiseführer


Ibiza ist eine Insel im westlichen Mittelmeer. Zusammen mit der Nachbarinsel Formentera und zahlreichen kleinen Felseninseln bildet Ibiza die Pityusen. Mit einer Fläche von 572 Quadratkilometern und einer Ausdehnung von 45 Kilometern ist Ibiza die kleinste Baleareninsel.

 

Auf Ibiza leben 114 000 Einwohner. Die Insel im Golf von Valencia entstand vor rund 100 Millionen Jahren, im Zuge der letzten Phase der Gebirgsbildung. Von der Hauptinsel der Balearen, Mallorca, trennen Ibiza 80 Kilometer, 100 Kilometer sind bis zum spanischen Festland zurückzulegen.

Die Landschaft Ibizas ist größtenteils von bewaldeten Hügeln und einer 210 Kilometer langen, zerklüfteten Küste geprägt. Die höchste Erhebung ist der 476 Meter hohe Atalaya. Die Insel weist ein mildes und sehr beständiges Klima auf. So herrschen in den Sommermonaten angenehme 26 Grad, während in der kalten Jahreszeit das Thermometer selten unter die 10 Grad Marke fällt.

 

Ibiza ist eine grüne Insel und das, auf Grund der günstigen klimatischen Bedingungen, ganzjährig. Dafür sorgen Pinien-, Mandel- und Feigenbäume, farbenfroher Hibiskus und leuchtende Bougainvilla. Auch Palmen, Kakteen und Zitrusfrüchte gedeihen im ewigen Frühling Ibizas.


Die Tierwelt der Insel bestimmen in erster Linie Insekten und Schmetterlinge. Auch Vögel, wie Möwen, Kormorane, Falken oder Flamingos sind zahlreich vertreten. Raubtiere oder giftige Schlangen hat es auf Ibiza nie gegeben. Dagegen wird man häufig die Bekanntschaft mit neugierigen Geckos und Eidechsen machen.

Iberische Hirten waren 1500 v.Chr. vermutlich die ersten Bewohner der Insel. Höhlenmalereien, welche man bei San Antonio gefunden hat, lassen diesen Schluss zu. 654 gründeten die nordafrikanischen Karthager hier eine Kolonie, welche sie Ibes nannten. Nach dem 2. Punischen Krieg erlangten die Römer die Herrschaft und die Insel erlebte unter Vespasian rege Blüte. 711 fiel Ibiza an die Berberstämme der Mauren und eine lange islamische Herrschaftsperiode begann.

 

Erst 1229 konnten die Christen Ibiza Schritt für Schritt zurückerobern. Vollständig gelang es Ihnen erst mehr als 200 Jahre später, als 1492 Granada, die letzte maurische Stellung, fiel. Es folgten Zeiten, in denen Piraterie und Inquisition die Insel in manche Ausnahmesituation brachten. So half man sich selbst und machte Jagd auf die feindlichen Flotten, bis im 19. Jahrhundert die Piraterie im Mittelmeer entgültig beendet wurde.

Wirtschaftlichen Wohlstand erlangte Ibiza im Mittelalter durch die Salzgewinnung. Die Salzwiesen zählen noch heute zu den Sehenswürdigkeiten. Lange Jahre waren Landwirtschaft und Viehzucht die einzigen Einnahmequellen der Insel. In den 1930iger Jahren begannen englische Touristen die Insel für den Fremdenverkehr zu entdecken.

 

30 Jahre später zog es Maler, Musiker, Hippies und andere schillernde Persönlichkeiten nach Ibiza. In vollem Umfang erlangte der Tourismus jedoch erst in den 1970iger Jahren Bedeutung. Heute besuchen jährlich mehr als 1 Million Touristen die Insel. Vorwiegend italienische, französische, deutsche und britische Urlauber haben Ibiza für sich entdeckt. Alle großen deutschen Flughäfen bieten Direktflüge nach Ibiza an. Man erreicht das Ferienparadies nach zirka 2 Stunden Flugzeit.

Auf Ibiza wird Spanisch und Katalanisch gesprochen. Einen Einblick in die Pflege der kulturellen Traditionen der Insel gewinnt man auf den typischen Festen ihrer Einwohner. So finden übers Jahr in verschiedenen Städten Patronatsfeste statt. Höhepunkt der Karwoche ist die beeindruckende Osterprozession am Karfreitag.

 

Das Blumenfest im Mai lässt Santa Eularia in einem Meer aus Farben erstrahlen. Gelegenheit, die herrlichen Rebsorten der Insel zu verkosten, hat man anlässlich des Weinfestes in Sant Maten im Dezember.


Neben den Reichen und Schönen des Jetset steht auch bei der Jugend Ibiza hoch im Kurs. Die Clubszene der Insel ist fast schon legendär. Angesagte Disc-Jockeys sorgen im "Privilege", dem größten Nachtclub der Welt, bei bis zu 10 000 Gästen für Stimmung. Eine Institution ist auch das Cafe del Mar in San Antonio. Stimmungsvolle Musik begleitet den wohl romantischsten Sonnenuntergang auf Ibiza.

Ibiza bietet eine bunte Palette an Aktivitäten. Wassersport ist dabei der klare Favorit. 50 Strände machen Wasserratten die Wahl nicht gerade leicht. Besonders zu empfehlen ist der breite, mit Pinien gesäumte Strand von Cala Jondal. Neu gestaltet und zu einer wahren Wohlfühloase geworden ist der Strand von Figueretas. Für den nötigen Kick beim Aktivurlaub sorgen in S Argamassa Parasailing, Jet- oder Wasserski.


Shopping auf Ibiza ist immer ein Erlebnis, ganz gleich, ob in der Edelboutique oder auf dem bunten Hippiemarkt von Es Canà.
Eine Möglichkeit, das unberührte Hinterland der Insel zu erkunden, ist eine Tour mit dem gemütlichen Bummelzug, welcher in San Antonio und Santa Enlalia Zielbahnhöfe unterhält.


Dort wo einst die Schmuggler ihre Ware versteckten, kann man heute abtauchen in die bizarre Welt der Tropfsteine. Die Tropfsteinhöhle Cova Can Marca beeindruckt mit einem Wasserfall und einem unterirdischen See.
Familienspaß bietet der Wasserrutschen Park in Aguamar. Während die Kids die verschiedenen Rutschen testen, können Mama und Papa am Pool einen kühlen Drink genießen.

Vielseitig und abwechslungsreich präsentieren sich auch die Ortschaften auf Ibiza. Die Metropole Ibiza Stadt ist bekannt für ihre malerische Altstadt, den Hafen und das pulsierende Nachtleben. In Talamanca bummelt man gemütlich entlang der Hafenpromenade oder versucht sein Glück im Casino. San Antonio besitzt eine der schönsten Buchten des Mittelmeeres. Besonders Familien mit Kindern schätzen die flachen Strände von Santa Eulalia. In Es Cana an der Ostküste ist immer etwas los. Ein Mekka für Taucher, Surfer und Abenteuerer. Von Klippen geschützt, ist Puerto de San Miguel ein beliebter Treffpunkt für Wassersportler.


Das ursprüngliche Ibiza verkörpern die Dörfer der Insel. Santa Ines umgeben weitläufige Zitrushaine. Im Frühling verzaubert die Mandelblüte den Ort in eine Märchenlandschaft. In San Miguel finden regelmäßig Kunsthandwerkermärkte statt, besonders Keramik, Schnitzereien und Bilder wechseln ihre Besitzer. In San Rafael kann man den Töpfern und Keramikherstellern über die Schultern schauen. Pferdefans können neben der Trabrennbahn auf dem Gestüt Los Olivos die Bekanntschaft mit reinrassigen Andalusier Pferden machen.

 

 

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