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Hippie Markt - Sehenswürdigkeiten auf Ibiza


Auf Ibiza gibt es viele Märkte und an jedem Wochentag ist irgendwo einer offen. Aber viele Touristen suchen nach einem ganz bestimmten Markt, weil dieser einen Ruf hat, der weit in die Vergangenheit hinein reicht.

 

Es geht um den Hippie-Markt Punta Arabí, der in den
1970er Jahren zum ersten Mal gestartet wurde und seitdem jeden Mittwoch in den Sommermonaten die Straßen von Punta Arabi in einen fröhlichen und bunten Tumult von Händlern und Kunden verwandelt.

Der Ort mit seinem interessanten Angebot liegt im Osten der Insel. Und zwar geht es über den Ort Santa Eulària des Riu weiter nach Es Canar. Dort ist der Hippiemarkt, von dem alle soviel zu reden haben, weil jeder mal ein Schnäppchen gemacht hat oder von einen Händler übers Ohr gehauen wurde, manche berichten auch von beidem.

 



An seinen mehr als 400 Ständen findet man vieles z.B. Kunsthandwerk aus Gold und Silber, Lederartikel, Schmuck wie Ringe und Armreifen und natürlich auch Modeschmuck, sowie Kleidung, vielfältige Geschenkartikel, eine Unmenge an Dekorationsartikeln, sogar kurzfristig importierte afrikanische Kunst.

Der Markt ist so umfangreich und vielfältig, sodass man ohne Probleme einen ganzen Tag von früh bis morgens durch die engen Gassen laufen kann, um Schnäppchen für sich und Freunde, Verwandte oder Kollegen zu kaufen.

 

Es gibt natürlich auch viele Imbissstände, Kneipen, sogar ein Restaurant, und noch ein Grillrestaurant und ebenso unvermeidlich wie international: eine Pizzeria. Gelegentlich gibt es "Überraschungsevents“ und wer den Markt ohne die lieben aber lästigen Kleinen besuchen will, kann diese in einen Kindergarten abgeben.

Der Hippie Markt hat bei einigen Leuten das Image, das dort inzwischen lokale Künstler und die Restbestände der Hippies, die auf Ibiza insbesondere in den 70er Jahren ansässig wurden, handwerkliche Waren, Schnitzereien, Bilder, Töpferei und vieles mehr anbieten. Manche meinen jedoch, dass vielmehr Touristen-Nepp auf dem Markt dominiert.

 

Diese Kritiker meinen, dass preiswertige China-Ware sowie günstige Textilien und andere Standardprodukte wie Schmuck oder Sonnenbrillen vorherrschen. Interessant könnten allerdings die Musiker sein, die quer zum Markt verteilt positioniert sind, weil man diese Art von Musik sonst nicht kennt.

Spanier und deutsche Dauerresistenten stehen diesen Diskussionen gelassen gegenüber. Hier auf Ibiza ist es wie überall in Spanien. Die rasante Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat die Idyllen der 50 und 60er-Jahre lange hinter sich gelassen. Die Vorstellung, dass es noch unentdeckte Nischen geben sollte, ruft nur ein Stirnrunzeln hervor.

 

 

 

Auch der Hippiemarkt ist ein Event, das ständiger Veränderung unterliegt. Wie jeder Markt zieht er vielfältige Besucher an und es wird das verkauft, was die Leute schnell für wenig Geld mitzunehmen bereit sind. Schön ist auf jeden Fall das lebhafte Ambiente, die lustigen Beobachtungen, wenn Käufer und Verkäufer zu verhandeln versuchen, aber sich scheinbar gar nicht verstehen. Doch dann ist man sich schnell einig, lächelt und jeder geht seinen Weg frohgemut ein gutes Geschäft gemacht zu haben.

Also was soll, man sollte an den so vielen Tagen im sonnigen Ibiza, mal den Weg zum Hippe Markt gehen, nicht mit so großen Erwartungen ans Angebot, aber mit der Motivation mal einen anderen Aspekt des Insellebens kennenzulernen. Man muss nichts kaufen und kann doch viel mitnehmen.

 

 




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