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Ihr Reiseführer für Ibiza

Ibiza - Stadt


An der Südküste Ibizas liegt die Hauptstadt der Insel - Eivissa, auch bekannt als Ibiza - Stadt. Dort befindet sich das soziale, politische und kulturelle Zentrum der Insel.


Der Name der Insel, sowohl als auch die Hauptstadt sind im 7. Jahrhundert nach dem Gott der Phönizier „Bes Ebusim“ genannt worden. Die Phönizier waren ein semitisches Volk der Antike.

 

 

 

Noch heute findet man eine groß angelegte "Totenstadt" in der Altstadt von Eivissa, die auch Mühlenhügel genannt wird. In dieser "Totenstadt" wurden mehr als 4000 punische und römische Gräber mit Grabbeigaben gefunden, die jetzt im Monigrafischen Museum zu bestaunen sind.

 

Hauptstadt Ibiza Stadt

 

Eivissa ist aufgeteilt in 3 Hafenviertel: „La Marina“, „Sa Peny“, einem alten Fischerdorf, und der berühmten Altstadt Dalt Villa. Diese Dalt Villa, die ein Weltkulturerbe ist, bietet alles für seine Zuschauer: Jede Menge Shoppingmöglichkeiten, kulturelle Entdeckungen wie die zahlreichen Museen, die Architektur und natürlich das einmalige Nachtleben.

 

Von Weitem fällt vor allem die Festung auf der Bergkuppe der Dalt Villa über den bunten nach oben führenden Häusern auf. Geprägt ist das Stadtbild von Eivissa von den massiven Mauern der Altstadt, diese im 9. – 13. Jahrhundert von der Maurischen Herrschaft gebaut wurden.

 

Diese Herrschaft nannte die Stadt „Yabisa“. Später wurde die Festung unter der Herrschaft von spanischen und aragonischen Königen erweitert. Nun vor etwa 15 Jahren, begann die Restaurierung der Mauer.

 

Wenn man heut den Ursprung der Stadt hinter den Festungsmauern sehen will, geht man am besten zu Fuß, denn mit dem Auto ist man hier nur unterwegs wenn man entweder Anwohner oder ein Wahnsinniger ist. Denn nur so kann man die Besonderheiten dieses Viertels kennen lernen.

 

Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein – in dem Labyrinth aus engen, steilen und verwinkelten Gassen findet man das pure mediterrane Leben: winzige Balkonen, zwischen den Häusern voll behangene Wäscheleinen, schwatzende Frauen, alte Männer, die vor Hauseingänger auf einem kleinen Stuhl sitzen, sträunende Hunde und Katzen.

 

Die Kathedrale, die sich am höchsten Punkt des Hügels befindet, ist nachts richtig hell beleuchtet, so dass man diese schon von Sant Rafel aus sehen kann. Zum Fotografieren laden vor allem die verwinkelte Altstadt im Spiel von Licht und Schatten und das atemberaubende Nachtleben ein.

 

Zur Erholung oder als Snack zwischen durch bieten die Restaurants im Bereich „Portal des Ses Taules“ vor allem spanische Küche an. Sehr bekannt ist hier die Knoblauchcreme und als ein Schäppschen der Hierbas, der in Ibiza – Stadt hergestellt wird. Im Portal des Ses Taules gibt es außerdem viele kleine Boutiquen und Galerien zu bestaunen.


Ähnlich dem Straßenbild der Altstadt ist das ehemalige Fischerdorf „Sa Penya.“ Doch hier sind die Straßen nicht so steil und vor allem breiter. In diesem Viertel, wie auch in dem nächstgelegenen Stadtteil „Sa Marina“, ist es Tagsüber ziemlich ruhig und nachts, vor allem in den Sommermonaten, bringen sich viele Leute um den Schlaf, nur um einmal diese Stimmung zu erleben.

 

 

 

Hunderte von Menschen sind auf den Beinen und genießen die Gesellschaft in zahlreichen, sich aneinander reihenden Bars, Cafés, Boutiquen und Restaurants. Auffallend sind vor allem die Hippies, Klein- und Lebenskünstler, die ihre Waren an Straßenständen verkaufen.

 

Die großen Diskos beginnen hier ihre Promotion mit immer verrückteren Kostümen und jeder Menge Partyvolk. Die interessanteste Boutique ist beispielsweise Paula`s, die sich in der berühmtesten und buntesten Gasse befindet – dem Schwulentreff von Sa Penya in der „Calle de la Virgen.

 

 




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